Dioxin in Bio-Eiern: Ein vermeidbarer Skandal

Der aktuelle Dioxinskandal weitet sich aus: Nicht nur Bio-Eier enthielten zu viel Dioxin, auch in Mastbetrieben soll der dioxinbelastete Mais aus der Ukraine verfüttert worden sein – das Fleisch dürfte längst verzehrt sein. foodwatch fordert seit Jahren, verpflichtende Dioxintests für Futtermittel vorzuschreiben. Vorfälle wie dieser könnten dadurch vermieden werden.

Wieder einmal ist Dioxin über Futtermittel auf unseren Tellern gelandet – im Frühstücksei, im Grillhähnchen, möglicherweise auch im Schweineschnitzel. In das Essen gelangte der Giftstoff über Bio-Mais aus der Ukraine, der an die Tiere verfüttert wurde. Lebensmitteleinzelhändler wie Aldi und Lidl haben Eier von betroffenen Lieferanten bereits aus den Regalen geräumt.Vor allem in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wurden in der vergangenen Woche zahlreiche Höfe gesperrt, auch Mastbetriebe in Schleswig-Holstein sind betroffen. In verschiedenen Bundesländern wird noch geprüft, ob weitere Betriebe den belasteten Mais verfüttert haben – möglicherweise auch an Schweine – oder ob Eier aus betroffenen Chargen in den Handel gelangt sind.

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